Segeln

Als mich 1994 der Tom gefragt hat, ob ich auf einen Segeltörn mitfahren möchte, habe ich die Tragweite dieser Zusage natürlich noch nicht abschätzen können. Diese zwei Wochen waren sehr prägend: Ich habe meine Frau kennengelernt, und das Segeln hat mich über die Jahren in viele Situationen gebracht, die ich sonst nicht erlebt hätte. Die ersten Sekunden wenn der Motor abgeschaltet ist und das Schiff allein durch den Wind Fahrt aufnimmt, die Ruhe in einer Bucht beim Sonnenaufgang, die Müdigkeit nach einem durchgesegelten Tag oder der Punkt, wenn bei einer Nachtfahrt bei viel Wind ein Gewitter aufzieht und eine Entscheidung getroffen werden muss, wo es hingeht. Das Gefühl, die Kontrolle zu haben, gepaart mit der Erkenntnis, trotzdem auch ausgeliefert zu sein.

Ich habe mir bis jetzt mit vielen unterschiedlichen Leuten den Platz auf dem Schiff teilen dürfen und freue mich auf die, die da noch kommen, als Gruppe wegfahren und als Crew ankommen werden.

Entspannung ist für mich, wenn jemand nicht fragt: „Wie spät ist es?“, sondern: „Welcher Tag ist heute?“,  und das passiert auf fast jedem Törn.

Als seglerisches Zuhause habe ich den NCA gefunden und dort auch viele gleichgesinnte Leute getroffen. Segler sind keine besseren Menschen, aber sie sind meistens kompatibel zu mir 😉

In diesem Abschnitt möchte ich in Zukunft meine seglerischen Aktivitäten dokumentieren.

Viel Freude dabei, ich hoffe das Fernweh wird nicht zu groß…

 

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